Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer schwimmenden und einer verklebten Verlegung von Parkett oder anderen Bodenbelägen?

Immer wieder werde ich mit großen Augen angesehen, wenn ich unsere Kunden frage, ob Sie Ihren Boden verklebt oder schwimmend verlegt haben wollen. Was schwimmt denn da? Ist da dann eine Masse dazwischen, auf der der Bodenbelag schwimmt?

Natürlich nicht. Streng genommen liegt der verklebt verlegte Boden auf einer Masse: dem Parkettkleber oder einem anderen Kleber, der zum Bodenbelag passt.

Von einer schwimmenden Verlegung spricht man, da der Bodenbelag auf dem Boden „schwimmt“. Dies bedeutet, er wird nicht mit dem Untergrund verbunden, sondern liegt lediglich auf einer Trittschalldämmung lose auf.

Die schwimmende Verlegeart ist aus diesem Grund auch nur bei Dielen zu empfehlen. Bei Holzverlegungen, wie z. B. bei Stab- oder Mosaikparkett, ist eine schwimmende Verlegung nicht möglich.

 

Die Vorteile einer verklebten Verlegung sind vielfältig:

  1. Sie können Ihr Parkett mindestens einmal mehr abschleifen.
  2. Auch der Trittschall verringert sich deutlich, da der Bodenbelag mit dem Untergrund fest verbunden ist. Wenn ich es einmal musikalisch ausdrücken darf: Der Resonanzkörper ist nun das gesamte Haus und nicht nur das Zimmer oder gar der Raum zwischen Boden und Bodenbelag. Dadurch sind die Schallwellen länger und die Lautstärke des Tritts – aber auch des Raumschalls – verringert sich.
  3. Wir empfehlen bei einer Fußbodenheizung generell eine verklebte Verlegung. Durch den fehlenden Luftraum erwärmt sich der Raum besser und schneller und Sie sparen Heizkosten.

Wer mehr wissen möchte, kann sich natürlich an uns wenden. Wir beraten Sie gerne welche, Verlegeart für Sie die passende ist.