Warum Wasser dem Parkett schadet
Holz nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Dringt Wasser in die Fugen oder unter die Dielen, quillt das Holz, es bilden sich Wölbungen und im schlimmsten Fall löst sich der Verbund zum Untergrund. Besonders kritisch sind stehende Nässe, undichte Stellen an Türen und Fenstern sowie eine dauerhaft zu hohe Luftfeuchte.
Die richtige Oberfläche wählen
Den besten Grundschutz legen Sie schon bei der Oberfläche fest:
- Versiegelt (lackiert): Eine geschlossene Schutzschicht liegt auf dem Holz und hält Spritzwasser zuverlässig ab. Pflegeleicht und robust für stark genutzte Räume.
- Geölt: Das Öl dringt ins Holz ein, bleibt atmungsaktiv und lässt sich partiell ausbessern. Etwas pflegeintensiver, dafür sehr natürlich in Optik und Haptik.
Welche Variante zu Ihren Räumen passt, klären wir in der Beratung vor Ort.
Im Alltag richtig schützen
- Schmutzfangmatten an Eingängen und vor der Küche.
- Filzgleiter unter Möbeln, Wasser von Pflanzentöpfen fernhalten.
- Nie nass wischen, sondern nur nebelfeucht. Keinen Dampfreiniger verwenden.
- Raumklima konstant halten, ideal sind 40 bis 60 Prozent Luftfeuchte und 18 bis 22 Grad.
Soforthilfe bei Wasserschaden
Wischen Sie Wasser sofort auf, entfernen Sie nasse Teppiche und Möbel und sorgen Sie für Luftzirkulation. Bei größeren Mengen oder wenn Wasser unter die Dielen gelaufen ist, zählt jede Stunde. Wir prüfen den Schaden, trocknen fachgerecht und arbeiten den Boden bei Bedarf wieder auf. Eine Schritt für Schritt Anleitung finden Sie im Beitrag Parkett bei Wasserschaden, mehr zur Aufarbeitung unter Sanierung.

