Belastete Altböden sicher zurückbauen, fachgerecht entsorgen, neuen Boden aus einer Hand verlegen. Als zugelassener Meisterbetrieb übernehmen wir Sanierungen, die andere Bodenleger im Großraum Stuttgart nicht durchführen dürfen, seit über 30 Jahren, mit eigener Mannschaft.
Asbest wurde in Deutschland bis 1993 als Baustoff verwendet. In Bodenbelägen steckt er vor allem in sogenannten Floor-Flex-Platten und in der Trägerschicht von Cushion-Vinyl-Böden. Werden solche Materialien aufgebrochen, abgerissen oder geschliffen, gelangen feine Asbestfasern in die Luft. Diese Fasern sind gesundheitsschädlich; deshalb darf Asbest in Deutschland ausschließlich von Fachbetrieben mit Sachkundenachweis nach TRGS 519 zurückgebaut werden.
PAK, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, findet man vor allem im schwarzen Kleber, der bis in die 1970er Jahre unter Parkett, Linoleum oder PVC-Böden verwendet wurde. Es handelt sich meist um Steinkohlenteerpech, also einen teerhaltigen Klebstoff. Auch hier gelten klare Vorgaben für Probenahme, Rückbau und Entsorgung.
Sicher ist nur eines: Ohne Materialprobe und Laboranalyse lässt sich nicht erkennen, was im Aufbau steckt. Wer auf Verdacht selbst loslegt, riskiert seine Gesundheit, und teure Sanierungen, weil Fasern und Staub sich im ganzen Raum verteilen.
Viele Stuttgarter Wohnungen aus den 1950er- bis 1980er-Jahren tragen unter dem sichtbaren Boden Materialien, die heute als Schadstoffe gelten. Sie zu kennen ist der erste Schritt.
Kleine, harte Vinylplatten (oft 25 × 25 cm), marmoriert in Beige, Grün oder Braun. Bis 1993 mit Asbest verbaut. Häufig in Küchen, Fluren, Kellern und Treppenhäusern.
Zäher, schwarzer Klebstoff unter Parkett, Linoleum oder PVC. Häufig PAK-haltig (Steinkohlenteerpech). Typisch in Bauten der 1950er- bis frühen 1970er-Jahre.
Weiche PVC-Bahnen mit schaumartiger Unterseite, häufig mit asbesthaltiger Trägerschicht. Verlegt in Bädern und Küchen bis in die 1980er hinein.
Älteres Linoleum kann ebenfalls problematische Klebstoffe darunter haben. Auch hier sollte vor dem Rückbau geprüft werden.
In Wohnbauten der 1960er-1970er teils mit asbesthaltigen Beimischungen. Beim Estrichabbruch zu beachten.
Bahnenware mit verstecktem Asbest-Träger unter der sichtbaren Schicht. Vor dem Schleifen oder Reißen immer prüfen.
Wir prüfen Bodenaufbau, Verdachtsmomente und Umfang vor Ort. Ehrlich, ohne Verkaufsdruck.
Bei Verdacht wird eine Probe entnommen und in einem akkreditierten Labor analysiert. Erst dann steht die Strategie fest.
Sie erhalten ein klares Angebot inklusive Schutzmaßnahmen, Rückbau und Entsorgung, ohne versteckte Kosten.
Abgegrenzter Arbeitsbereich, Staubabsaugung, Schutzausrüstung nach TRGS 519. Sicher für uns, sicher für die Räume.
Belastetes Material wird deklariert, dokumentiert und in zugelassener Anlage entsorgt. Auf Wunsch verlegen wir gleich den neuen Boden.
Wir kennen Stuttgarter Bauten, ihre Geschichte und ihre typischen Bodenaufbauten. Erfahrung, die in unklaren Situationen entscheidet.
Sachkundenachweis nach TRGS 519, korrekte Schutzmaßnahmen und Entsorgungswege. Aufträge, die andere ablehnen müssen, übernehmen wir komplett.
Rückbau, Entsorgung, Untergrundvorbereitung und Neuverlegung, ein Ansprechpartner, ein Festpreis, keine Gewerke-Übergaben.
Sie suchen Hintergrundwissen zu einem bestimmten Punkt? Hier vertiefen wir die wichtigsten Fragen.
Einige dieser Themenseiten bauen wir in den kommenden Wochen aus. Bei akutem Bedarf rufen Sie uns einfach an.
Wir kommen vorbei, prüfen den Aufbau und sagen Ihnen ehrlich, ob eine Sanierung nötig ist, und was sie kostet. Kostenlos und unverbindlich.