Warum Holz arbeitet
Parkett ist ein Naturprodukt und reagiert auf das Raumklima. Bei trockener Luft gibt das Holz Feuchtigkeit ab und schwindet ein wenig, bei feuchter Luft nimmt es Feuchtigkeit auf und dehnt sich aus. Dieses Arbeiten ist völlig normal und ein Zeichen für echtes Holz.
Das ideale Klima
Am wohlsten fühlt sich Ihr Boden bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 45 bis 60 Prozent und Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad. In diesem Bereich bleibt die Bewegung des Holzes so klein, dass sie kaum auffällt. Das gilt übrigens nicht nur für den Boden, sondern auch für Ihr Wohlbefinden.
Fugen im Winter, Quellen im Sommer
In der Heizperiode wird die Luft trocken. Dann können sich feine Fugen zwischen den Dielen bilden. Steigt die Luftfeuchte im Frühjahr wieder, schließen sich diese Fugen meist von selbst. Im feuchten Sommer kann das Holz leicht quellen. Solange sich das in einem normalen Rahmen bewegt, ist alles in Ordnung.
So halten Sie das Klima stabil
Ein einfaches Hygrometer zeigt Ihnen die Luftfeuchtigkeit an. Wird es im Winter zu trocken, helfen Luftbefeuchter, Zimmerpflanzen oder Wasserschalen auf der Heizung. Regelmäßiges Stoßlüften sorgt zusätzlich für ein gesundes Klima. Bei Fußbodenheizung gilt besondere Sorgfalt, dazu lesen Sie unseren Beitrag zu Parkett und Fußbodenheizung.
Wann Sie uns fragen sollten
Sehr breite, bleibende Fugen, aufstehende Kanten oder Wölbungen sind ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt, etwa zu hohe Feuchtigkeit im Untergrund. Dann lohnt sich ein fachlicher Blick. Wir sind im Großraum Stuttgart für Sie da, kontaktieren Sie uns einfach.

